Get „... aber das ist noch lange nicht Gewalt“: Empirische PDF

By Mirjam von Felten

ISBN-10: 3663091724

ISBN-13: 9783663091721

ISBN-10: 3810027146

ISBN-13: 9783810027146

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage, wie Jugendliche Gewalt wahrnehmen beziehungsweise used to be sie unter Gewalt verstehen. Mittels qualitativer und quantitativer Forschungstechniken wurden 462 Basler SchülerInnen der eight. Klassen befragt. Die Analysen legen dar, wie sich die Gewaltperzeption der weiblichen von jener der männlichen Jugendlichen unterscheidet und welche Rolle der Bildungsdifferenz zukommt. Ergänzt wird die Studie durch Analysen selbstberichteter Gewalterfahrungen der Jugendlichen:
Inwiefern lassen sich in den Täter- und Opfererfahrungen spezifische Wahrnehmungsmuster ausmachen?

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Vorwort Wenn Sie Ihr Leben aktiv in die Hand nehmen und sich selbst führen wollen, ist es zunächst einmal wichtig zu analysieren, wie Menschen funktionieren und wer oder was once Sie bisher geführt hat. Da gibt es innere und äußere Impulse und Mechanismen zu unterscheiden, die alle auf Sie einwirken, die miteinander ringen und von denen sich manchmal einer oder eine Kombination aus mehreren durchsetzt, aber haben Sie sich dann selbst geführt?

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Wie lässt sich nun aus diesen Erkenntnissen ein Argument für einen restriktiven Gewaltbegriff formulieren? Zur Festhaltung und Verwertung dieser Erkenntnisse Luhmanns ist es nach Neidhardt unerlässlich, einen Gewaltbegriff zu verwenden, der auf physische Zwangsvorgänge beschränkt bleibt, da ein erweiterter Gewaltbegriff diesem analytischen Verwendungszusammenhang nicht unmittelbar entsprechen würde. In Bezug auf die Ausführungen Luhmanns mag dieses Argument überzeugen. Nach meinem Dafürhalten sind diese Erkenntnisse zu spezifisch und reichen dadurch nicht aus, um allgemein einen restriktiven Gewaltbegriff zu fordern.

23 Ein Argument, Sachbeschädigungen nicht im Gewaltbegriff zu verorten, besteht in der Annahme, dass es sich beim Gewaltphänomen um ein Interaktionsprodukt handelt. Ein anderes Argument bietet Eisner (1993), der den analytischen Nutzen anzweifelt und vorschlägt, für diesen Sachverhalt die Begriffe Beschädigung und Zerstörung einzusetzen. Beide Argumente sind meines Erachtens nicht ausreichend, Beschädigungen materieller Objekte nicht dem Gewaltbegriff zuzuordnen. Zudem ist - wie erwähnt wurde - die Begriffsfassung von der jeweiligen Fragestellung der Studie abhängig.

Bedeutet, als vielmehr moralische Haltungen gegenüber der Gewaltfrage in den Aufsätzen dominierten. 43 Ferner ist die allgemein bei offenen Fragen vorherrschende Problematik des Sich-Erinnerns zu erwähnen. So ist anzunehmen, dass die befragten Jugendlichen in ihren Assoziationen sich bestimmter Aspekte von Gewalt erinnerten, womit ihre Vorstellung von Gewalt nicht erschöpfend erfasst wurde. Im Juni 1993 führte die Verfasserin im Rahmen eines studentischen Forschungsprojektes eine Untersuchung an den 3.

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„... aber das ist noch lange nicht Gewalt“: Empirische Studie zur Wahrnehmung von Gewalt bei Jugendlichen by Mirjam von Felten


by Kenneth
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